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Neues Stadtbild - Moosrosenweg

In Hamburg entsteht neuer Wohnraum – und EGGERS Tiefbau ist mit dabei: Am Bramfelder Moosrosenweg baut die SAGA-Unternehmensgruppe 540 neue Wohnungen, ergänzt um Gewerbeflächen, eine Kita, eine Parkanlage und einen Spielplatz. Anfang Oktober 2025 fand der offizielle Spatenstich statt.

SE20230509_0012-Bearbeitet_HighResMit dem Moosrosenquartier wächst auf dem ehemaligen Gelände von Hamburg Wasser und den alten Parkdecks des Otto-Versands ein komplett neues Quartier aus dem Boden. Die Abbrucharbeiten erledigte EGGERS bereits 2020. 2023 folgten die Erschließung und der Sielbau, bevor Mitte dieses Jahres mit dem Erdbau begonnen wurde. „Das Besondere an diesem Auftrag ist, dass alle Leistungsbereiche, die EGGERS Tiefbau anbietet, nacheinander zum Einsatz gekommen sind“, erklärt Bauleiterin Lea Wegat.

Die 26-Jährige koordiniert zwei Baufelder mit zwei Baugruben – auf einer Fläche von 20.000 Quadratmeter. Derzeit läuft der Massenaushub für die Baugruben. Wegats Aufgabe: Den Überblick behalten, entscheiden, welche Bereiche ausgehoben oder für Fundamente vorbereitet werden müssen und sicherstellen, dass alle nötigen Vermessungsdaten vorliegen. Rund 80.000 Kubikmeter Boden werden insgesamt bewegt – eine ordentliche Masse. Bis zu zwölf Personen arbeiten mit fünf Baggern à 23, 17 und 15 Tonnen sowie einem großen Radlader auf der Baustelle. Der Aushub besteht überwiegend aus Lehm. Da er nicht für die Verfüllung geeignet ist, wird er entsorgt bzw. wiederverwertet, während EGGERS den benötigten Sand aus dem eigenen Werk liefert.

„Für den Bodenabtransport waren teilweise 120 LKW am Tag im Einsatz“, erinnert sich Wegat. Die Logistik ist aufgrund der engen Verkehrswege anspruchsvoll. „Um nicht die Bramfelder Chaussee lahmzulegen, haben wir eine Wartefläche auf der Baustelle geschaffen, so dass die Fahrzeuge drehen und die Beladung zügig von statten gehen konnte.“

Lea Wegat ist zufrieden: „Im Moment läuft alles nach Plan: Bis Januar 2026 sollen die Baugruben inklusive Fundamentaushub fertiggestellt sein. Danach folgen Verfüllung und der Einbau der Drainage.“

Einzig zu Beginn der Arbeiten erschwerten zwei Einbrüche die Abläufe: Ein digitales Vermessungsgerät („Rover“) mit wichtigen Fundamentdaten wurde entwendet, außerdem Aggregate, Werkzeuge, eine Rüttelplatte. „Dank unserer Unternehmensgröße konnten schnell Ersatzgeräte bereitgestellt werden – ein entscheidender Vorteil, denn so ein Rover ist nur schwer kurzfristig verfügbar“, so Wegat.

Das Moosrosenquartier stellt für die SAGA das aktuell größte Bauvorhaben des Unternehmens dar – und leistet einen wichtigen Beitrag zum angespannten Hamburger Wohnungsmarkt. Auch für EGGERS markiert das Projekt mit einem Auftragsvolumen von rund vier Millionen Euro eine der derzeit größten Baustellen im Bereich Tiefbau.

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Daniel Steinmetz
Leiter Unternehmenskommunikation